Coach - FAQ

Die Jugendlichen sind dankbar für jede Form der Unterstützung, und Du hilfst dieser neuen Generation, ein Pioneer's Mindset sowie 21st-Century Skills zu entwickeln. Außerdem gibt es interessante Projekte und spannende Themen, zu denen du dich mit anderen engagierten Coaches austauschen kannst.

Unsere Coaches sind ehrenamtlich tätig. Derzeit können wir keine Coaches als externe Dienstleister engagieren.

Als Team-Coach bist du erste Ansprechperson für individuelle und teamspezifische Fragen, als Tech-Coach für technische und gestalterische Fragen der Projektarbeit. Es geht vor allem darum, den Jugendlichen Wege und Mittel zur eigenen Lösungsfindung aufzuzeigen. Technisch unterscheiden wir grob nach Hardware-, Software- und Design-/Gestaltungsthemen.

Klar! Sag aber bitte vorher kurz Bescheid und schreibe anschließend auf Slack/Discord, wenn du wieder da bist.

Wir haben ein sehr kleines Budget für diese Auslagen, daher freuen wir uns, wenn Du Anreise und Übernachtung (sofern notwendig) selber organisieren und bezahlen kannst. Sprich uns aber ruhig an, wenn du Unterstützung brauchst, und wir schauen gemeinsam nach einer Lösung.

Ja, im Rahmen einer Berufsorientierungssession, die wir explizit zum Zwecke des gegenseitigen Kennenlernens anbieten. Teilnehmer:innen des Camps sollen in erster Linie die Chance bekommen, in die digitale Welt spielerisch einzutauchen, sich gemeinsam an einem Projekt auszuprobieren und frei zu lernen. Wenn sie mit dir während der Projektarbeit ins Gespräch kommen und explizit nachfragen, kannst du natürlich gerne darauf eingehen.

Natürlich nicht. Du bist Ehrenamtler:in und kannst deine Verfügbarkeiten bei der Anmeldung angeben. Wenn Du Dich als Coach (Team- oder Tech-Coach) an allen Tagen engagieren möchtest sind es etwa 2-4 Stunden/Tag.

Vor dem Event: hello@code.design
Auf dem Event: Die Eventleitung (stellt sich am Anfang vor).

Das Ziel ist, dass jede:r Teilnehmer:in mit einem Erfolgsergebnis nach Hause geht – und möglichst auch mit einem sichtbaren Produkt. Ob es ein klickbarer Prototyp ist oder eine halbfertige App, das macht keinen Unterschied. Es gibt auch keinen Wettbewerb zwischen den Projektgruppen, aber eine Abschlusspräsentation, damit die Jugendlichen lernen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und ein Projekt in kurzer Zeit erfolgreich abzuschließen. Entscheidend ist, die Freude an Tech und am kreativen Lernen zu wecken. Wir sind explizit "nicht Schule", das heißt, wenn mal etwas nicht so klappt, wie gedacht, ist das kein Problem – wir leben eine positive Fehlerkultur: "Learning is productive failing."

Der Ablauf der Camps ist ähnlich zu dem in der IT-Welt bewährten Format des Hackathons, das auf die Lernwelt von Jugendlichen übertragen wird. Die Jugendlichen nutzen die vorgegebene Zeit am ersten Nachmittag, um zunächst Ideen zu generieren, sich dann in Gruppen zu organisieren und an den weiteren Tagen Prototypen ihrer Ideen zu entwickeln. Entscheidend ist, dass jedem Projektteam ein dedizierter Team-Coach zur Verfügung steht und dass IT-/Tech Coaches jederzeit hinzugezogen werden können. Um die Wissensunterschiede in den Projektteams auszugleichen, werden zwischendurch etwa 15- bis 20-minütige Lerneinheiten (sog. Lernnuggets) angeboten, in denen für die Umsetzung der Projektideen relevantes Wissen und Fertigkeiten vermittelt werden. In der abschließenden Präsentation der Projektergebnisse bewertet eine Jury den Einfallsreichtum, die Projektumsetzung und die Abschlusspräsentation - gefeiert wird jedes Projektteam!

Die Workshops/Lernnuggets finden parallel zu der Projektarbeit statt und viele Teilnehmer:innen haben noch keine Vorerfahrungen, dafür aber viel Motivation, Neues zu lernen. Um die Teilnehmer:innen den Anschluss in der Arbeit ihres Projektteams zu erleichtern, dauern die Lernnuggets nur etwa 15-20 Minuten.

Nein, das ist natürlich freiwillig. Die meisten Lernnuggets ergeben sich auch spontan durch das Interesse der Teilnehmer:innen, aber wir freuen uns natürlich, wenn du Lust hast, ein Thema zu übernehmen.

Sie hinterfragen und brauchen nicht auf alles eine Antwort parat zu haben, aber eine Idee, wie man eine Herausforderung angeht und lösen könnte. Sie hören zu und animieren die Jugendlichen selbstwirksam zu werden und proaktiv nach Lösungen zu suchen. Sie sind über ihren Beruf hinaus vielseitig interessiert und haben Interesse am Lernweg der Teilnehmer:innen und am Teilen ihrer Erfahrungen.

Ca. 50% sind Anfänger:innen, ca. 40% haben Vorkenntnisse und weitere ca. 10% sind Fortgeschrittene. Wir heißen alle willkommen, unabhängig vom Wissenstand.

Bisher hatten wir zwischen 30 und 40% Mädchen und Frauen - wir streben aber auch hier einen Ausgleich an und möchten explizit auch weibliche Interessierte zu einer Teilnahme motivieren.

  • Versuche, Dich in die Person hineinzuversetzen, der Du helfen möchtest. Wie kannst Du ihr helfen, nicht nur das konkrete Problem zu lösen, sondern sich in Zukunft selbst zu helfen.
  • Sei geduldig mit der Persönlichkeit, der Geschwindigkeit und der Art und Weise jedes Teilnehmers.
  • Wir als Coaches sind Vorbilder in allem, was wir tun.
  • Ermutige die Lernenden, selbstständig zu sein und zu experimentieren.
  • Wir diskutieren nicht darüber, welche Programmiersprache, Methoden oder Technologien "besser" sind.
  • Die Tastatur der Lernenden ist aus Lava. (Du verlierst die Lernenden, wenn du die Tastatur übernimmst)- RAUS

Ein Ziel der Digitalen Entdecker:innen ist es, Jugendliche mit der digitalen Arbeitswelt von morgen zu verbinden. Viele Jugendliche möchten gerne Praktika absolvieren oder sich auf Ausbildungsplätze bewerben, haben aber bisher keinerlei Kontakte. Beim Job-Speed-Dating sitzen alle Coaches, die Kontakte und Jobs vermitteln können und wollen, an Tischen, die bestimmte Bereiche repräsentieren (Bsp: Design, Backend, Server, Hardware, Games). Die Jugendlichen setzen sich an die Tische und kommen mit den Coaches ins Gespräch und die Coaches versuchen, die passenden Kontakte für die Jobanfragen herzustellen. RAUS

Ihr seid Vorbilder, benehmt euch bitte auch so! Hallo sagen, wenn du kommst und Tschüss sagen, wenn du gehst, sollte selbstverständlich sein. Auf den Camps herrscht ein generelles Alkohol- und Drogenverbot: Viele Jugendliche dürfen noch nicht trinken und wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen. Beim Rauchen achtet bitte auf eure Mitmenschen und nehmt Rücksicht.

Es gibt keine festen Programmiersprachen. Die Gruppen suchen sich selbst die Technologien aus, die am besten zu ihren Projekten passen. Oft verwendet werden zum Beispiel: Python, PHP, JavaScript, Java (für Gaming und Apps). Die Jugendlichen orientieren sich aber auch an den Coaches und deren Kompetenzen und Empfehlungen.

Die Code+Design Initiative e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Berufs- und Studienorientierung im Bereich Informatik und Design.
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